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Unverhoffte Schlussrally in New York

In New York haben die Standardwerte den Handel am Freitag fester beendet. Hauptgrund für diese Entwicklung sei eine Mini-Rally in der letzten halben Stunde vor Handelsschluss gewesen, sagten Marktbeobachter.

dpa-afx FRANKFURT. Die Rally sei durch eine optimistische Grundstimmung ausgelöst worden. Zuversichtlich habe die Anleger gestimmt, dass es so aussehe, als habe sich der Leitindex Dow Jones dauerhaft oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 11 000 Punkten festsetzen können. Nachdenklichkeit hätten lediglich einige wenig begeisternde Meldungen aus der Technologiebranche verbreitet. Der Leitindex stieg aber bis Handelsschluss um 0,47% auf 11 301,74 Punkte. Der marktbreitere S&P 500 Index kletterte um 0,27% auf 1 291,95 Punkte.

Leicht gestiegen sind die Aktien von Jonsohn & Johnson. Sie kletterten um 0,32% auf 101,00 $. Zuvor hatten die Analysten von Lehman Brothers die Aktie mit einem Kursziel von 110 US-Dollar zum "Kauf" (Buy) empfohlen. Zuvor hatte Lehman Brothers die Aktie mit "Market Perform" und einem Kursziel von 98 $ eingestuft.

Generell günstig verlief der Freitag für die Versorger und Erdöltitel. Am Freitag hatte die Bush-Administration ihre neue Energie-Strategie vorgestellt. Diese wurde allgemein als industrie-freundlich aufgenommen, berichteten Analysten. Davon profitieren konnten vor allem Enron , die 5,17 % auf 54,90 $ zulegten.

Auch Exxon-Mobil konnten um 1,66 % auf 90,2 $ zulegen. Zwar werden am 30. Mai werden die Aktionäre über einen Vorschlag zur Erstellung eines Umweltgutachtens über die umstrittenen Alaska-Bohrungen des Unternehmens abstimmen, doch gehen Analysten davon aus, dass bei den Exxon-Mobil-Eigentümern der Drang nach Profiten stärker ist als das Verlangen, die Natur Alaskas zu konservieren.

Um 0,60 % schwächer bei 89,95 $ beendeten Northrop Grumman die Woche. Zwar erhielt das Tochterunternehmen Integrated Systems Sector (ISS) von der Weltraumbehörde NASA einen Auftrag über 86,6 Mill. $, das machte die Aktie für die Anleger aber nicht hinreichend interessant.

Nach den Verlusten vom Vortag konnten Citigroup die Woche mit 0,34 % auf 50,86 $ im Plus beenden. Die Analysten von Lehman Brothers hatten am Freitag ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie der Citigroup im Geschäftsjahr 2002 von 3,45 auf 3,50 $ erhöht und ihr Kursziel von 65 auf 70 $ heraufgesetzt, nachdem das Finanzinstitut den Kauf der mexikanischen Banacci bekannt gegeben hatte. Die Anlageempfehlung "Strong Buy" werde bekräftigt, hieß es.

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