"Unwahre Behauptungen": Sixt will Fondsmanager Homm auf Schadensersatz verklagen

"Unwahre Behauptungen"
Sixt will Fondsmanager Homm auf Schadensersatz verklagen

Der Autovermieter wehrt sich gegen "gezielte Falschdarstellungen" in einer Aktienstudie.

lip/mwb/mm MÜNCHEN. Deutschlands führender Autovermieter Erich Sixt will gerichtlich gegen Florian Homm vorgehen, der den Schweizer Vermögensverwalter United Zurichfinance (UZF) beherrscht. Sollte UZF seine "unwahren Behauptungen" über das M-Dax-Unternehmen nicht bis heute 12 Uhr zurücknehmen, will Sixt Homm vor dem Münchener Landgericht auf Schadensersatz verklagen. Das sagten Sixts Anwälte dem Handelsblatt. Außerdem werde gegen Homm Strafanzeige wegen des Verdachts auf Kursbetrug erstattet. In dem Entwurf einer inzwischen veröffentlichten UZF-Aktienstudie war behauptet worden, der Sixt-Vorstand manipuliere Gewinne und gebe unrealistische Umsatzsteigerungen an. Homm sagte gestern dem Handelsblatt: "Wir werden uns nicht mundtot machen lassen."

Homm schlägt mit Sixt schon zum dritten Mal zu. UZF hatte bereits für die Frankfurter Immobiliengruppe WCM und den Finanzdienstleister MLP nach angeblichen Unregelmäßigkeiten Verkaufsempfehlungen abgegeben. Bei WCM nahm Homm die Verkaufsempfehlung später zurück und riet zum Zukauf.

Ein Sprecher von Sixt-Aufsichtsratschef Kajo Neukirchen sagte, Neukirchen habe Homms Vorwürfe geprüft und sehe keinen Anlass, an den Angaben des Sixt-Vorstands zu zweifeln.

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