Unzulässige Sondervorteile
Aktionärsschützer klagen gegen MLP

Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) hat gemeinsam mit einer MLP-Aktionärin beim Landgericht Heidelberg Anfechtungsklage gegen den Finanzdienstleister MLP eingereicht. Die Kläger wehren sich gegen die am 28. Mai 2002 auf der Hauptversammlung beschlossene Bestätigung einer Kapitalerhöhung.

dpa FRANKFURT. Dies teilte die SdK am Dienstag in Frankfurt mit. Hintergrund dieser Kapitalerhöhung unter Bezugsrechtsausschluss der übrigen Aktionäre ist die Einbringung von Minderheitsanteilen an vier MLP-Tochtergesellschaften durch die Großaktionärsfamilien Termühlen und Lautenschläger. Diese Anteile sind bereits in 29,44 Mill. MLP-Aktien umgetauscht worden und erhöhen das bisherige Grundkapital von 79,2 Mill. Aktien um 38 % auf 108,64 Mill. Aktien.

Die SdK ist der Auffassung, dass sich die Großaktionärsfamilien, denen die neuen Aktien zugeteilt worden sind, einen unzulässigen Sondervorteil verschaffen, weil die eingebrachten Anteile einer "immensen Überbewertung" unterzogen worden seien.

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