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UPC führt Beteiligungsgespräche mit Primacom

Der niederländische Kabelnetzbetreiber United Pan-Europe Communication UPC führt nach eigenen Angaben Gespräche über Beteiligungen mit der am Neuen Markt gelisteten Primacom.

Reuters AMSTERDAM. "Ich kann bestätigen, dass es Gespräche mit Primacom gibt", sagte UPC-Sprecher Bert Holtkamp der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Spekulationen, denen zufolge es dabei um eine Fusion geht, aus der der zweitstärkste Kabelanbieter Deutschlands hervor gehen könnte, wollte Holtkamp allerdings nicht bestätigen. Die "Financial Times Deutschland" hatte zuvor berichtet, die beiden Firmen würden derzeit über die Bildung eines neuen Unternehmens verhandeln. In das neue Unternehmen wolle UPC den vor einem Jahr übernommenen deutschen Kabelbetreiber EWT/TSS und einige seiner niederländischen TV-Kabel-Aktiva einbringen. Dieses Unternehmen würde dann mit dem Kabelanbieter Primacom, an dem UPC bereits 25,1 % hält, fusionieren, berichtet die Zeitung weiter. UPC solle 50 % an dem neuen Unternehmen halten. Dieses hätte dann 2,3 Mill. Kunden. Beide Unternehmen sprächen derzeit noch über die abschließenden Details. Bereits am Donnerstag könne die Übereinkunft angekündigt werden, hieß es in dem Bericht weiter. Offen sei noch, ob das Kabelunternehmen Telecolumbus ebenfalls Bestandteil der Abmachungen sei, UPC habe die Option, 470 000 der Kabelhaushalte von Telecolumbus zu erwerben. Der nach Kundenzahl größte europäische Kabelnetzbetreiber UPC ist zu 51 % im Besitz der UnitedGlobalCom.

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