Upside Down-Produkte generieren bei steigenden und fallenden Aktienmärkten Erträge
Sichere Rendite selbst bei schwankenden Kursen

Die Flucht der privaten Anleger aus der Aktie hält weiter an: Die Angst vor Kapitalverlust als Folge von Marktschwan-kungen und die gefühlte wirtschaftliche Unsicherheit treiben die Sparer in renditeschwache, aber sichere Geldanlagen. Derivative Investment-Produkte hingegen eröffnen dem privaten Anleger die Renditechancen des Kapitalmarktes bei gleichzeitigem Kapitalerhalt.

Die Zahl der Aktienbesitzer sinkt weiter in Deutschland: Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts kehrten seit Juli 2003 über eine halbe Million private Anleger der Aktie den Rücken. Und auch bei den Aktienfonds meldet der BVI Netto-Mittelrückgaben von 1,5 Mrd. Euro im ersten Halbjahr. Zugleich hat das Geldvermögen der Deutschen mit fast 4 Billionen Euro einen neuen Rekordstand erreicht. Fazit: Unter den deutschen Privatanlegern regiert die Angst, und immer mehr Menschen sind bemüht, möglichst viel auf die hohe Kante zu legen.

Doch Sicherheit muss heute nicht mehr automatisch niedrige Rendite bedeuten. Mit derivativen Kapitalmarkt-Instrumenten lassen sich Produkte konstruieren, die nicht nur der Risikoneigung und dem Anlagehorizont, sondern auch der Marterwartung des Kunden Rechnung tragen. Beispiel: Ein Kunde will sein Geld für mehrere Jahre anlegen, kann sich aber nicht entscheiden, ob er auf steigende oder fallende Aktienmärkte setzen soll. Zugleich hat er ein hohes Sicherheitsbedürfnis und will unter keinen Umständen Geld verlieren.

Für solche Kunden werden in der Branche Zertifikate entwickelt, die den Markt im Bedarfsfall buchstäblich auf den Kopf stellen - "upside down" sozusagen. Selbst bei fallenden Aktienkursen können Anleger damit Geld verdienen - ohne Risiko. Denn durch eine Kombination verschiedener Optionen und Anleihe-Komponenten ist das Kapital für den Anleger einerseits zu 100% bei Fälligkeit geschützt. Andererseits sind die Optionskomponenten so konstruiert, dass auch Kursverluste positiv ausgenutzt werden können. Auch die Citibank hat zusammen dem Emittenten BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbH, einer 100prozentigen Tochter der BNP Paribas, ein solches Zertifikat entwickelt: Das "Swing Spar Zertifikat 08/08".

Dieses bietet einerseits eine 100-prozentige Kapitalgarantie, andererseits ist es so konstruiert, dass der Anleger sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Aktienkursen Geld verdient. Basis des Zertifikates ist ein diversifizierter Aktienkorb mit 20 globalen Blue-Chip Aktien. Zusätzlich erfüllt es den Wunsch vieler Anleger nach einer garantierten Mindestrendite, die über der von Sparbüchern liegt. Beim Swing-Spar-Zertifikat erhält der Anleger 1,5% p.a. Mindestkupon.

Als Basis zur Berechnung des jährlichen Zinssatzes dient die Aktie aus dem Aktienkorb mit der geringsten Abweichung von ihrem Wert am Erwerbstag. Der Anleger erhält mindestens 70% der Kurs-Abweichung als Zinsertrag ausgezahlt. Beträgt die kleinste Schwankung einer Aktie aus dem Portfolio zum Beispiel 10 %, wird ein Kupon von 7,0 % erzielt. Anlegern, die auch in den kommenden Jahren eine Seitwärts-Bewegung der Börsen erwarten, bietet sich hier eine garantierte Mindestrendite plus Extra-Chance.

Manuel Wegmann ist Zertifikate-Produktmanager bei der Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA.

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