Urban will neue Nutzungskonzepte entwickeln
Karstadt-Quelle dementiert Entlassungsgerüchte

Karstadt-Quelle-Chef Wolfgang Urban hat Gerüchte dementiert, denen zufolge bis Ende des Jahres ein massiver Arbeitsplatzabbau bevorsteht.

ddp/vwd HAMBURG. Allerdings müsse der Handelskonzern wegen der anhaltenden Konsumflaute wie andere Unternehmen auch "Produktivitätsanpassungen" vornehmen, sagte Urban am Dienstag in Hamburg. Man befinde sich in einem Prozess, in dessen Verlauf auf die Mitarbeiter bestimmte Einschnitte zukommen könnten.

"Ich habe nie gesagt, dass wir bis zum 31. Dezember 2000 Mitarbeiter entlassen und 60 bis 70 Häuser schließen", sagte Urban. Er mache seine Arbeit als Vorstandsvorsitzender nicht, um Häuser zu schließen, sondern um das Unternehmen weiter zu entwickeln. Die Schließung von Niederlassungen sei immer die schlechteste, weil teuerste Variante. Vielmehr müsse man für diese Häuser neue Nutzungskonzepte entwickeln. Hierzu sei auch die Aufnahme von Partnern denkbar, sagte Urban.

Die Weiterentwicklung des Handelsunternehmens kann nach Angaben Urbans nur über Wachstum und Investitionen erfolgen, nicht allein über Kosteneinsparungen. Eine Prognose für das Jahr 2003 nannte der Vorstandsvorsitzende mit Verweis auf die bestehenden Unsicherheiten nicht. "Wir tun alles, um ein gutes Ergebnis zu erreichen", sagte Urban. Für das laufende Geschäftsjahr habe die Prognose Bestand, die der Konzern bei der Vorlage der Halbjahreszahlen genannt habe. Damals hatte der Konzern einen gegenüber 2001 um drei Prozent rückläufigen Konzernumsatz prognostiziert.

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