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DIS-Aktien: Große Verkaufsorder

Die Aktien der Zeitarbeitsfirma DIS Deutscher Industrie Service sind Händlern zufolge am Montag von einer großen Verkaufsorder belastet worden.

Reuters FRANKFURT. Die im Nebenwerte-Index MDax notierten Papiere fielen in der Spitze um gut 18 % auf 15,70 ? und damit auf den tiefsten Stand seit Sommer 1999. Offenbar trenne sich ein großer Anleger von seinen Anteilen, sagten Börsianer mit Blick auf die Größe der im Tagesverlauf platzierten Aktienpakete. Wer die Verkaufsorder platziert habe, sei allerdings unklar. Zudem begründeten Marktteilnehmer den Kursrutsch damit, dass auf Grund der gesenkten Geschäftsprognose des Unternehmens derzeit niemand die Titel haben wolle. Außerdem wiesen sie auf die geringen Umsätze hin.

Zwar verbuchten die DIS-Aktien bis zum frühen Nachmittag einen Umsatz, der beim doppelten des Durchschnitts der vergangenen 90 Tage lag. Insgesamt lag das Volumen jedoch lediglich bei rund 14 000 Papieren. Beim Tagesspitzenreiter im MDax, Cargolifter, gingen bis dahin mehr als 1,5 Mill. Stücke um. Am Nachmittag tendierten die DIS-Titel 11,6 % im Minus bei 16,95 ?.

DIS hatte am vergangenen Montag nach Börsenschluss bekannt gegeben, auf Grund der anhaltenden Konjunkturflaute für das Gesamtjahr nun mit einem Umsatzrückgang um 5 % sowie einem Minus von bis zu 10 % beim Vorsteuerergebnis zu rechnen. Zuvor hatte das Unternehmen noch ein Umsatzwachstum von 7 % und einen noch darüber liegenden Gewinnzuwachs vorhergesagt. Parallel zu der Prognosesenkung hatte DIS auch schwächer als erwartet ausgefallene Quartalszahlen bekannt gegeben.

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