Urlaub begann mit Rekordstau
Weihnachtsmann kommt im Schmuddelwetter

Der Weihnachtsmann muss sich in den meisten Gebieten Deutschlands wahrscheinlich durch graues Schmuddelwetter kämpfen. Auf weiße Weihnachten dürfen die Menschen nur im äußersten Norden Deutschlands und in den Bergen hoffen.

HB/dpa HAMBURG. Teilweise frühlingshafte Temperaturen ließen in Süddeutschland schon am Wochenende den Winteranfang vergessen. Am Samstag endete der Start in den Weihnachtsurlaub für Tausende erst einmal im Stau. Allein auf der Autobahn A3 geriet der Verkehr in Bayern und Hessen auf rund 180 Kilometern ins Stocken.

"Richtig Schnee wird nur im Bergland liegen", sagte die Meteorologin Marilott Grosch vom Deutschen Wetterdienst voraus. Eisig bei Werten unter null Grad bleibe es zu Weihnachten auch im Norden. Autofahrer müssen hier vor glatten Straßen auf der Hut sein. Großteils dominieren in Deutschland in den kommenden Tagen aber sehr milde Temperaturen, die am Rhein auf bis zu zwölf Grad steigen können. "Statt Schnee gibt es einen Mix aus Nebel, Wolken und Regen", sagte ein Meteorologe in München. Für die Jahreszeit sei es "deutlich zu warm". Erst nach den Feiertagen könne auch ins Flachland eine winterliche Idylle einkehren.

Die Luftmassengrenze, die Deutschland derzeit in einen milden und einen kalten Teil spaltet, wird sich zum Wochenbeginn etwas in Richtung Nordosten verschieben und milde Luft auch nach Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen strömen lassen.

Der Start in den Weihnachtsurlaub wurde für viele Menschen auf den Straßen zur Geduldsprobe. An den Grenzen nach Polen bildeten sich am Samstag lange Schlangen mit bis zu sieben Stunden Wartezeit alleine in Frankfurt (Oder). Auch in Bayern hatten sich bereits am frühen Samstagmorgen lange Kolonnen gebildet. In Österreich verzögerte sich für viele die Fahrt in die Skigebiete, weil zentrale Autobahnstrecken nach Glatteis-Unfällen gesperrt waren.

Auch auf den Flughäfen herrschte am Wochenende reger Betrieb. Von Freitag bis einschließlich Heiligabend werden alleine in München rund 230 000 ankommende und abfliegende Passagiere abgefertigt.

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