Ursprüngliche Planungen lassen sich nicht halten
W&W-Konzern hat Zweifel

Beim Stuttgarter Finanzkonzern W&W kommen Zweifel über Erreichen der für 2002 angepeilten Ergebnisziele auf.

HB/dpa STUTTGART. Sollten sich die Kapitalmärkte nicht kräftig erholen, dürfte es kaum mehr möglich sein, die ursprünglichen Planungen einzuhalten, berichtete die W&W AG am Dienstag in Stuttgart.

Die Wüstenrot und Württembergische wollte nach einem schwachen Jahr 2001 wieder an die guten Ergebnisse aus dem Jahr 2000 (Konzernüberschuss 87 Mill. Euro) anknüpfen. Noch bei der Bilanzvorlage im Mai hatte Konzernchef Gert Haller von einem glänzenden Verkaufsstart ins Jahr gesprochen. Wenig später hatte der Baufinanzierer und Versicherungskonzern allerdings bereits darauf hingewiesen, dass die Erwartungen auf einem Kapitalmarktniveau beruhten, das deutlich über den gegenwärtigen liege. 2001 hatte W&W einen Verlust von 161 Mill. Euro verbucht. Dies sei ein Ausnahmejahr gewesen, hatte es geheißen.

Erschwerend zu der jetzigen Situation kämen noch die Auswirkungen des Jahrhunderthochwassers hinzu. Die Belastungen dürften sich für W&W aber in Grenzen halten, hieß es im Halbjahresbericht.

Im ersten Halbjahr wurde ein Überschuss von 70 Mill. Euro erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum 2001 war ein rechnerischer Verlust von 33,1 Mill. Euro verbucht worden. In den 70 Mill. seien einmalige Erlöse unter anderem aus dem Verkauf von Anteilen an der BW-Bank und an der Hermes Kreditversicherung enthalten.

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