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Ursula von der Leyen hat ausgebloggt

Politiker entdecken in diesen Tagen Weblogs als Wahlkampfinstrument. Viele wollen dabei sein, eine nicht mehr: CDU-Hoffnungsträgerin Ursula von der Leyen.

Politiker entdecken in diesen Tagen Weblogs als Wahlkampfinstrument. Viele wollen dabei sein, eine nicht mehr: CDU-Hoffnungsträgerin Ursula von der Leyen.

Eigentlich sind Weblogs im ultrakurzen Turbo-Wahlkampf 2005 eine echte Vorlage für die Parteien: Schnell lässt sich kommunizieren, eine knackige Aussage im eigenen Blog würde vielleicht noch verlinkt und sich dann wie ein Virus über das Netz verbreiten.

Theoretisch. Wenn die Internet-unerfahrenen Wahlkämpfer begreifen würden, wie Weblogs funktionieren. So ließen sich zum Beispiel Andrea Nahles, Oswald Metzger, Ursula von der Leyen und Silvana Koch-Mehrin von "Focus" engagieren. Aber weil der Impuls eben nicht von ihnen selbst ausging, sondern vermutlich vom Magazin, entstanden Blogs, die ziemlich genau demonstrierten, wie man es NICHT machen sollte.

Von der Leyen verabschiedet sich jetzt daraus. Schade. Denn jeder Politiker, der wie auch immer geartete, persönliche Erfahrungen im Netz sammelt, bedeutet einen Fortschritt in der politischen Realitätswahrnehmung.

Wenn er bereit ist  zu lernen, natürlich. Von der Leyen hat allerdings bis zum Ende hin nicht begriffen, was ein Weblog eigentlich ist. Nur so lässt sich solche eine krude Formulierung erklären:

"An einem Blogging mitzumachen, war eine neue und wertvolle Erfahrung für mich."

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