Urteil
Bank haftet nach falschen Auskünften

ap KÖLN. Falsche Auskünfte über den Kontostand dürfen nicht dem Kunden angelastet werden. Darauf weist die OVB Allfinanzvermittlung in Köln unter Berufung auf ein Urteil des Kammergerichts Berlin hin.

Wer im Vertrauen auf die telefonische Auskunft seines Kreditinstituts Geld abhebe oder überweise, brauche keine Überziehungszinsen zahlen, falls kein Guthaben auf dem Konto oder die vereinbarte Kreditlinie überschritten sei.

Voraussetzung sei allerdings nach dem Urteil des Gerichts, dass die vorherigen Informationen über den Kontostand falsch gewesen seien. In einem solchen Fall dürfe der Kunde nicht für einen Fehler des Bankmitarbeiters durch Zahlung von Überziehungszinsen haftbar gemacht werden.

(Aktenzeichen: 5U 7418/98)

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