Urteil des Bundesarbeitsgerichts
Arbeitgeber muss über Einbußen bei Aufhebungsvertrag informieren

ddp-vwd FRANKFURT/M. Ein Arbeitnehmer muss sich grundsätzlich selbst Klarheit über die Folgen eines Aufhebungsvertrages verschaffen. Wenn allerdings der Arbeitgeber den Vertrag in betrieblichem Interesse vorgeschlagen hat, ist er ausdrücklich verpflichtet, auf mögliche Konsequenzen hinzuweisen und darüber aufzuklären. Dies berichtet die IG-Metall-Zeitschrift "direkt" (Ausgabe vom 19. April) unter Berufung auf ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts. (3AZR 605/99)

Die Informationspflicht des Arbeitgebers bestehe auch dann, wenn der aus der Arbeitswelt Ausscheidende bald Rentner wird. Wegen des vorzeitigen Ausstiegs könnten "ungewöhnlich hohe Einbussen" folgen. Der Arbeitgeber müsse zumindest "in groben Umrissen" informieren, wie hoch die Verluste sein werden.

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