Urteil des Bundesarbeitsgerichts
Arbeitnehmer darf auf Postweg vertrauen

Ein Arbeitnehmer darf für Mitteilungen an seinen Arbeitgeber zunächst auf die Zuverlässigkeit der Post vertrauen.

dpa / ERFURT. Das entschied der 2. Senat des Bundesarbeitsgerichts (BAG) am Donnerstag in Erfurt (Az: 2 AZR 730/00). In der Folgezeit nach dem Versenden der Post sei der Arbeitnehmer jedoch gehalten, sich innerhalb eines gewissen Zeitraumes über den Eingang des Briefes Sicherheit zu verschaffen.

Im konkreten Fall war der Klägerin gekündigt worden, obwohl sie schwanger war. Der Arbeitgeber hatte angegeben, die per Brief verschickte Information über die Schwangerschaft sei nie bei ihm angekommen.

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