Urteil des Bundesarbeitsgerichts
Kein Anspruch auf volle Stelle nach Teilzeitarbeit

Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer beim Wechsel zur Teilzeitbeschäftigung nicht auf die Möglichkeit einer befristeten Arbeitszeitverkürzung aufmerksam gemacht wurde, entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt.

ddp-vwd ERFURT. Auf den Wechsel von einer Teilzeit- auf eine Vollzeitstelle besteht kein Rechtsanspruch, wenn der Beschäftigte ursprünglich als Vollzeitkraft angestellt war. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer beim Wechsel zur Teilzeitbeschäftigung nicht auf die Möglichkeit einer befristeten Arbeitszeitverkürzung aufmerksam gemacht wurde. Das entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt (BAG, Urteil vom 13. November 2001, AZ: 9 AZR 442/00).

Es sei keine Pflichtverletzung des Arbeitgebers, nicht auf die Möglichkeit einer Befristung hinzuweisen, sofern "kein erkennbares Informationsbedürfnis" des Klägers vorliegt. Über einen möglichen Anspruch auf Verlängerung der Arbeitszeit nach dem zum 1. Januar 2001 in Kraft getretenen Teilzeit- und Befristungsgesetz oder auf Grund des Tarifrechts hatte das BAG nicht zu entscheiden.

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