Urteil des Bundesarbeitsgerichts
Kranke Arbeitnehmer müssen mit Kürzung des 13. Gehalts rechnen

ddp BONN. Arbeitnehmer müssen im Krankheitsfall unter Umständen mit der Kürzung ihres 13. Monatsgehalts rechnen. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich bei dem Zusatzgehalt nicht um eine Sondervergütung wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, sondern um eine "arbeitsleistungsbezogene Sonderzahlung" handelt. Auf ein entsprechendes Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) weist der Bonner Informationsdienst "Arbeitsrecht Kompakt" hin.

In dem entschiedenen Fall hatte ein Arbeitgeber einem Beschäftigten, der wegen Krankheit für fünfeinhalb Monate ausgefallen war, das 13. Gehalt anteilig gekürzt. Das BAG wies die Klage des Arbeitnehmers gegen die teilweise Streichung zurück. Eine arbeitsleistungsbezogene Sonderzuwendung könne nach Ablauf des sechswöchigen Entgeltfortzahlungszeitraums gekürzt werden, sofern keine anderen vertraglichen Abmachungen bestünden. (BAG, Urteil vom 21.3 2001, Aktienzeichen zehn AZR 28/00)

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