Urteil des Bundessozialgerichts
Riskante Fahrt - Versicherung zahlt

Selbst bei einem bewusst riskanten Fahrstil stehen Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das zeigt ein aktuelles Urteil.

dpa KASSEL. Anspruch auf Entschädigung habe auch ein Autofahrer, der einen Unfall wegen vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung selbst herbeigeführt hat, entschied das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Im verhandelten Fall hatte ein Mann mit seinem Auto bei Dunkelheit vor einer Bergkuppe und einer Rechtskurve eine Fahrzeugkolonne überholt und war dabei mit einem entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen. Wegen des Unfalls wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Gesetz schreibe nicht zwingend vor, dass dem Mann der Unfallversicherungsschutz versagt werden müsse, urteilten die Kasseler Richter (AZ.: B 2 U 11/01 R).

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