Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts in Frankfurt
Firmeneigene Sachen auf eigene Rechnung vermietet: Kündigung

Dies gilt auch bei einer sehr langen Betriebszugehörigkeit und einer schweren Behinderung, wie aus einem am Dienstag bekannt gewordenen Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts in Frankfurt hervorgeht.

dpa FRANKFURT/MAIN. Vermietet ein Arbeitnehmer firmeneigene Gegenstände auf eigene Rechnung, riskiert er seine fristlose Kündigung. Dies gilt auch bei einer sehr langen Betriebszugehörigkeit und einer schweren Behinderung, wie aus einem am Dienstag bekannt gewordenen Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts in Frankfurt hervorgeht.

Die Richter gaben damit dem Antrag eines Flugzeugbau-Unternehmens statt und ersetzten die vom Betriebsrat verweigerte Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung eines Sachbearbeiters und Betriebsratsmitgliedes (Az: drei TaBv 142/00). Nach den Erkenntnissen des Gerichts hatte der Arbeitnehmer unter anderem Flugzeugsitze an ein anderes Unternehmen vermietet und den dafür vereinbarten Mietzins für sich behalten.

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