Urteil des Hohen Volksgerichts in Peking
China verbietet Adressen-Klau im Internet

dpa PEKING. Wer Internet-Adressen mit bekannten Marken- oder Firmennamen besetzt, um sie anschließend teuer verkaufen zu können, hat in China schlechte Karten. Das Pekinger Hohe Volksgericht habe das Vorgehen der so genannten "cyber squatter" verboten, berichtete "China Daily" am Samstag.

Anlass war der Versuch, die Adresse Microsoft.cn registrieren zu lassen und dann an den US-Softwarekonzern zu verkaufen. Das Kürzel ".cn" steht im Internet für China. Das Urteil richte sich gegen jeden, der einen bekannten Markennamen als Internet-Adresse wähle, um "Personen zu verwirren, den Verkauf von Waren zu fördern oder andere Ziele zu erreichen". Illegal sei es auch, Namen registrieren zu lassen, damit sie nicht von Wettbewerbern benutzt werden könnten oder damit das Ansehen von Dritten geschmälert werde, hieß es.

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