Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm
Kollegin verleumdet: Arbeitnehmerin muss Folgekosten tragen

dpa HAMM. Eine Vorarbeiterin, die eine Untergebene bis zu deren Entlassung unberechtigt angeschwärzt hatte, muss für die wirtschaftlichen Folgen ihrer Lügen aufkommen. Das hat die 8. Kammer des Landesarbeitsgerichts (LAG) in Hamm in einem am Freitag veröffentlichten Urteil entschieden (Aktenzeichen: 8 Sa 878/00).

Nach Aussage der Vorarbeiterin im Reinigungsgewerbe soll sich eine Reinigungskraft über die Arbeitsbedingungen beschwert und ihre Arbeitgeberin gegenüber Kunden als Sklaventreiberin bezeichnet haben. Daraufhin war der Reinigungskraft gekündigt worden. Vor Gericht stellte sich jedoch heraus, dass die angeblichen Zitate erfunden waren. Die Vorarbeiterin wurde verurteilt, der verleumdeten Kollegin den Verdienstausfall zu zahlen, bis die einen neuen Arbeitsplatz gefunden hat.

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