Urteil des Landesarbeitsgerichts
Mitarbeiter muss Detektivkosten zahlen

Setzt ein Arbeitgeber einen Detektiv auf einen Mitarbeiter an, muss dieser für die Kosten aufkommen. Dies gelte auch dann, wenn die Ermittlungen zu keinem Ergebnis führten.

HB BONN/KÖLN. Das berichtet der Bonner Informationsdienst "Arbeitsrecht Kompakt - Blitzdienst für den Arbeitgeber". Der zum Verlag für die Deutsche Wirtschaft gehörende Dienst beruft sich auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Köln.

In dem verhandelten Fall hatte ein Arbeitnehmer gekündigt und sei noch während der Kündigungsfrist für ein Konkurrenzunternehmen tätig geworden, hieß es.

Schadenersatzansprüche seines Arbeitgebers habe er zu vereiteln versucht und trotz mehrmaliger Aufforderung keine Auskunft zu seinem neuen Job gegeben. Daraufhin habe der Arbeitgeber einen Detektiv engagiert, der allerdings auch keine weiteren Informationen ermitteln konnte.

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