Urteil des Landgerichts Trier
Fotos von Kaufobjekten im Internet bindend

Bei einer Internetversteigerung kann sich ein Käufer nach einem Urteil des Landgerichts Trier auf Beschreibung und Fotos angebotener Gegenstände verlassen.

HB/dpa TRIER. Ist die Ware mangelhaft, hat der Käufer Anspruch auf Rückzahlung seines Geldes, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Im konkreten Fall hatte eine Frau eine Puppe für 755 ? ersteigert. Der Anbieter hatte per E-Mail versichert, es handele sich um ein Original. Die Frau stellte allerdings fest, dass Kopf und Körper der Puppe nicht zusammenpassten (Az. 1 S 21/03).

Nach Darstellung des Gerichts war in dem elektronischen Schriftverkehr vereinbart worden, dass die Puppe den Originalkörper habe. Bei einer Versteigerung im Internet komme zwischen Bieter und Verkäufer ein Kaufvertrag zu Stande. Das Gericht bestätigte ein Urteil des Amtsgerichts Bitburg (Az. sechs C 276/02).

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