Archiv
US-Absatz September: General Motors, Daimler-Chrysler gewinnen; Ford verliert

Für den weltgrößten Autohersteller General Motors (GM) und die Daimler-Chrysler-Sparte Chrysler hat sich die Rabattschlacht der vergangenen Wochen gelohnt. GM setzte im September rund ein Fünftel mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahresmonat. Die Zahl der von Chrysler abgesetzten Einheiten erhöhte sich um 15 Prozent. Keine Verkaufserfolge dagegen bei Ford : Der Absatz der Nummer Zwei auf dem US-Markt knickte um rund vier Prozent ein.

dpa-afx FRANKFURT. Für den weltgrößten Autohersteller General Motors (GM) und die Daimler-Chrysler-Sparte Chrysler hat sich die Rabattschlacht der vergangenen Wochen gelohnt. GM setzte im September rund ein Fünftel mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahresmonat. Die Zahl der von Chrysler abgesetzten Einheiten erhöhte sich um 15 Prozent. Keine Verkaufserfolge dagegen bei Ford : Der Absatz der Nummer Zwei auf dem US-Markt knickte um rund vier Prozent ein.

Wie GM am Freitag mitteilte, stieg die Zahl der abgesetzten Kraftfahrzeuge um 19,9 Prozent auf 458 799. Dabei legte der LKW-Absatz um 32,5 Prozent zu, der PKW-Absatz dagegen nur um 3,4 Prozent. "Die Septemberzahlen von GM enthalten branchenweite Absatzrekorde bei LKW, geländegängigen Freizeitfahrzeugen (SUV) und Pickup-Trucks", sagte GM-Nordamerika-Vertriebschef John Smith. "Chevrolet hatte den besten Monat seit Oktober 2001." Weniger gut liefen dagegen die Marken Hummer (-13,8%), Oldsmobile (-89,7%), Pontiac (-5%), Saab (-31,9%) und Saturn (-3,2%).

'DER Chrysler 300 Verkauft Sich Selbst' - Vertriebschef

Der US-Absatz von Daimler-Chrysler ist um 13 Prozent auf 186 189 Fahrzeuge gestiegen. Der Absatz der Marke Mercedes sei um ein Prozent gestiegen, der Absatz der Marke Chrysler um 15 Prozent (auf 168 744 Einheiten). Vom Luxusmodell Chrysler 300 seien 11 163 Einheiten abgesetzt worden. "Der Chrysler 300 verkauft sich von selbst und ist der neue Standard, an dem andere Personenwagen gemessen werden", sagte Chrysler-Vertriebschef Gary Dilts.

Der Absatz des zweitgrößten US-Autoherstellers Ford Motor Co. ist im Vorjahresvergleich um 4,2 Prozent gesunken. Insgesamt wurden 282 656 Fahrzeuge abgesetzt nach 294 991 ein Jahr zuvor. "Wir sind zuversichtlich, dass sich der Autoabsatz im vierten Quartal verbessern wird", sagte Nordamerika-Vertriebschef Jim O'Connor.

Absatzeinbruch BEI Jaguar und Land Rover

Während die Marken Mercury (+6,0%), Lincoln (+0,9%) und Volvo (+1,2%) Absatzzuwächse verbuchten, wurden von der Hausmarke Ford 3,8 Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt. Die Luxusmarke Jaguar verzeichnete einen Absatzeinbruch von 39,1 Prozent, Land Rover gar von 43,5 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%