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US-Absatz von Volkswagen knickt im Oktober um knapp acht Prozent ein

Europas größter Autokonzern Volkswagen kommt auf dem wichtigsten Automarkt der Welt weiterhin nicht auf Touren. Im Oktober setzen die Wolfsburger in den USA acht Prozent weniger Fahrzeuge ab als im Vorjahr.

dpa-afx AUBURN HILLS/WOLFSBURG. Europas größter Autokonzern Volkswagen kommt auf dem wichtigsten Automarkt der Welt weiterhin nicht auf Touren. Im Oktober setzen die Wolfsburger in den USA acht Prozent weniger Fahrzeuge ab als im Vorjahr. Wie Volkswagen of America am Dienstag mitteilte, ging die Zahl der verkauften Autos von 23 787 auf 21 888 zurück.

Von der Luxuslimousine Phaeton wurden 305 abgesetzt. Seit Jahresbeginn sind es damit 1 433. Im Gesamtjahr wollte VW ursprünglich 2 500 bis 3 000 Phaetons verkaufen. Um den lahmenden Absatz des Prestigemodells zu verbessern, bekommen amerikanische VW-Händler pro verkauften Phaeton inzwischen eine Prämie von 10 000 Dollar. Auch der Geländewagen Touareg schwächelte im Oktober: Hier brach der Absatz um 19,1 Prozent auf 2 474 ein.

Rund 8% Absatzrückgang Auch BEI Audi

Die VW-Tochter Audi erlitt einen Absatzrückgang von 8,2 Prozent erlitten. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge ging im Vorjahresvergleich von 6 631 auf 6 089 zurück. Um 67,8 Prozent angezogen sei im Oktober der Absatz des Flaggschiffs A8, von dem 766 verkauft wurden. Zwischen Januar und Oktober setzte Audi in den Vereinigten Staaten ingesamt 63 388 Autos ab, nach 70 230 im Vorjahreszeitraum.

VW rechnet erst im kommenden Jahr mit den neuen Nachfolgermodellen von Jetta und Passat mit einer Kehrtwende in den USA. In der Vorwoche hatte sich Finanzchef Hans Dieter Pötsch jedoch pessimistisch gezeigt, ob der Konzern im kommenden Jahr in den USA die Gewinnschwelle erreichen könne. Dies sei "schwierig zu sehen". Die Währungssituation müsse sich verbessern und die neuen Modelle im Markt etabliert sein. In diesem Jahr rechnet VW in den USA mit einem operativen Verlust von einer Milliarde Euro.

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