US-Aktienmarkt hat ein etwas geringeres Wachstum bereits eingepreist
Schwaches US-Wachstum kein Grund zur Beunruhigung

Wenn der hohe Ölpreis sinke, würden die Chancen an den Aktienmärkten größer als die Risiken erscheinen.

FRANKFURT dpa-afx. Das schwächere US-Wachstum ist nach Einschätzung der Deutschen Bank für längerfristig orientierte Anleger kein Anlass zur Beunruhigung. Dies geht aus einer im November in Frankfurt erschienenen Studie der Deutschen Bank hervor. Wenn der hohe Ölpreis sinke - dies erwarten die Analysten -, würden die Chancen an den Aktienmärkten sowohl in den USA als auch in Europa größer als die Risiken erscheinen.

Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist der Studie zufolge im dritten Quartal 2000 mit einem Anstieg von 2,7% schwächer als von Analysten erwartet ausgefallen. Deshalb sei eine Diskussion über eine noch stärkere Abschwächung aufgekommen. Zwar könne in deren Verlauf nochmals Abgabedruck entstehen, für längerfristig orientierte Anleger bestünde jedoch kaum Anlass zur Sorge. Zunächst sei das Wachstum nicht so niedrig ausgefallen wie die Zahl von 2,7 vermuten lasse, da die Staatsausgaben im dritten Quartal nur temporär gesunken seien. Darüber hinaus gebe es Chancen, dass selbst bei einem anhaltend hohen Ölpreis das Wirtschaftswachstum nicht vollständig versiegen werde, schätzen die Analysten. Zudem habe der US-Aktienmarkt ein etwas geringeres Wachstum bereits eingepreist. Im Vergleich zum Jahresbeginn lägen die maßgeblichen Indizes im Minus. In Europa hätten sich die Aktien-Indizes besser als in den USA entwickelt. Europäische Unternehmen hätten vor allem vom niedrigen Außenwert des Euro profitiert.

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