US-Anbieter von Telefonanschlüssen
Verizon verdoppelt Verluste

Der größte Anbieter von Telefonanschlüssen in den USA, Verizon Communications, hat angesichts hoher Einmalkosten im zweiten Quartal 2002 einen höheren Nettoverlust verbucht als im Vorjahr. Zugleich senkte das Unternehmen die Wachstumsprognose für das Gesamtjahr.

Reuters NEW YORK. Der Nettoverlust habe im abgelaufenen Quartal bei 2,1 Milliarden Dollar oder 78 Cent je Aktie gelegen, nach einem Minus von 1,0 Milliarden Dollar oder 38 Cent im Vorjahreszeitraum, teilte Verizon Communications am Mittwoch mit. Im Ergebnis enthalten sind den Angaben zufolge Einmalposten von insgesamt 4,2 Milliarden Dollar, die vor allem durch Abschreibungen bei Vermögensanlagen und Abfindungszahlungen zustande kamen. Vor Sonderposten erwirtschaftete Verizon einen Gewinn von 77 Cent je Aktie und traf damit die Erwartungen von Analysten. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr auf 16,8 Milliarden Dollar von zuvor 16,9 Milliarden Dollar zurück.

Wegen der zunehmenden Kommunikation über Handy oder E-Mail verzeichnete Verizon nach eigenen Angaben einen Rückgang bei den aktiven Telefonleitungen um 3,3 Prozent. Für das Jahr 2002 erwarte das Unternehmen nun einen Gewinn von 3,05 bis 3,09 Dollar je Aktie, hieß es. Bisher war Verizon von 3,12 bis 3,17 Dollar je Aktie ausgegangen. Analysten gehen von einem Gewinn von 3,08 Dollar je Aktie aus. Verizon-Aktien notierten im Handelsverlauf knapp fünf Prozent fester bei 31,70 Dollar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%