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US-Anwälte bereiten Klage gegen Deutsche Telekom vor

Die Kanzlei Milberg Weiss Bershad Hynes & Lerach erklärte, der Vorwurf laute auf falsche und irreführende Angaben bei der Registrierung und im Börsenprospekt. Deutsche Telekom will in Tschechien expandieren

dpa-afx SAN FRANCISCO. Eine kalifornische Rechtsanwaltskanzlei bereitet im Zusammenhang mit dem US-Börsengang der Deutschen Telekom eine Klage gegen das Unternehmen vor. Die Kanzlei Milberg Weiss Bershad Hynes & Lerach erklärte am Mittwoch in San Francisco, der Vorwurf laute auf falsche und irreführende Angaben bei der Registrierung und im Börsenprospekt.

In der Gemeinschaftsklage werde davon ausgegangen, dass sich die Deutsche Telekom zum Zeitpunkt des Aktienangebots am 17. Juni bereits "in einem weit fortgeschrittenen Stadium" der Fusionsgespräche mit VoiceStream befunden habe. Außerdem sei der Gewinn der Deutschen Telekom im Geschäftsjahr 2000 "durch die Kosten des Wettbewerbs um Mobilfunk-Kunden äußerst negativ belastet gewesen".

Weiter erklärte die Kanzlei, die US-Aktien der Telekom (ADRs) seien bei Bekanntwerden der VoiceStream-Übernahme stark gefallen. Am 28. Juli habe das Unternehmen einen 26-prozentigen Rückgang beim Überschuss für das erste Halbjahr bekannt gegeben. Dies sei zum Teil auf die hohen Kosten für die Anwerbung neuer Mobilfunk-Kunden zurückzuführen.

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