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US-Anwälte reichen Klage gegen Broadvision ein

Dem E-Commerce-Softwareunternehmen Broadvision steht eine neue Klage ins Haus. Die amerikanische Anwaltskanzlei Milberg Weiss sucht seit Dienstagabend über seine Internet-Seite Anleger, die die Aktie des Nemax 50 Wertes zwischen dem 26. Januar und 2. April diesen Jahres gekauft haben.

dpa-afx FRANKFURT. Den Anwälten zufolge habe BroadVision dem Management bekannte Details nicht veröffentlicht, die für die Aktionäre aber von großer Bedeutung gewesen wären. Bei der Bekanntgabe der Zahlen für das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres am 25. Januar hätten die Verantwortlichen um die "entsetzliche Kombination" einer nachlassenden Nachfrage bei "außer Kontrolle geratenen Kosten" gewusst, so die Anwälte in der Klagebegründung. Zudem habe das neue Software-Produkt der Version 6.0 wesentlichen Standarts nicht entsprochen.

Erst am 4. April, als Broadvision eine Gewinnwarnung für das erste Quartal 2001 heraus gab, sei den Anlegern die eigentliche Situation des Unternehmens bewusst geworden.

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