US-Außenminister entschuldigt sich erneut für die Havarie
U-Boot-Kollision: Japan protestiert gegen Zivilisten in Kommandoposition

afp TOKIO. Japan hat am Donnerstag bei den USA Protest dagegen eingelegt, dass Besucher das Atom-U-Boot "USS Greeneville" zum Zeitpunkt der Kollision mit einem japanischen Kutter steuerten. Außenminister Yohei Kono habe deswegen 20 Minuten mit seinem US-Kollegen Colin Powell telefoniert, teilte das Außenminsiterium in Tokio mit. In dem Gespräch habe Kono betont, dass es sich um eine "extrem ernste Angelegenheit" handele. Zudem kritisierte er den Angaben zufolge, dass Japan nicht umgehend darüber informiert wurde, dass Zivilisten während der Havarie Kommandopositionen inne hatten.

Powell habe sich in dem Telefongespräch erneut für das Unglück entschuldigt, hieß es in der Erklärung weiter. Der US-Außenminister betonte demnach jedoch, dass die Gäste an Bord der "USS Greeneville" die Kollision nicht verursacht hätten. Bei einer Auftauchübung hatte die "USS Greeneville" am Freitag das japanische Fischerei-Schulschiff "Ehime Maru" in der Nähe von Hawaii gerammt. Der Kutter ging sofort unter. Neun Menschen kamen dabei vermutlich ums Leben, 26 wurden gerettet. Am Mittwoch räumte die US-Marine ein, dass bei dem Zusammenstoß zwei Gäste Kontrollpositionen des Unterseebootes inne hatten.

Mehr zum Thema unter www.cpf.navy.mil.

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