Archiv
US-Außenminister Powell: Absturz war "offenbar ein Unfall"

Die US-Regierung schloss am Abend eine Sperrung des gesamten Luftraums aus. Wenige Stunden nach dem Absturz wurden die Brücken und Tunnel von New York schrittweise wieder für den Verkehr geöffnet, wie ein Behördensprecher mitteilte.

WASHINGTON/NEW YORK. Nach Angaben von US-Außenminister Colin Powell handelt es sich beim Absturz einer Passagiermaschine in den New Yorker Stadtteil Queens «offenbar um einen Unfall». Alle bei ihm eingegangenen Berichte deuteten darauf hin, teilte Powell dem UN-Sicherheitsrat am Montagabend mit. Auch die Sprecherin der US-Transportsicherheitsbehörde NTSB, Marion Blakey, teilte am Abend mit, sie gehe von einem Unfall aus.

Die US-Regierung schloss am Abend eine Sperrung des gesamten Luftraums aus. Eine Sperrung wie bei den Terroranschlägen vor zwei Monaten sei zur Zeit nicht vorgesehen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, in Washington. Der Airbus A300 der American Airlines war am Morgen (Ortszeit) auf dem Weg in die Dominikanische Republik nur wenige Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy Flughafen abgestürzt, nachdem er offenbar ein Triebwerk verloren hatte. Daraufhin stellten die drei Flughäfen der Stadt - neben JFK Newark und La Guardia - ihren Betrieb ein.

Wenige Stunden nach dem Absturz wurden die Brücken und Tunnel von New York schrittweise wieder für den Verkehr geöffnet, wie ein Behördensprecher mitteilte. Nach Angaben eines Vertreters der Flughafenverwaltung warteten auch die drei Flughäfen nur auf grünes Licht der Zivilen Luftfahrtbehörde FAA, um den Betrieb ebenfalls wieder aufzunehmen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%