US-Außenminister will Bedenken über verschärfte Einreiseregeln zerstreuen
Powell wünscht sich Olympia in New York City

US-Außenminister Powell hat in einem Brief an seine Kollegen in aller Welt Werbung für New York City gemacht. Der Politiker will die Olympischen Spiele 2012 in seine Heimatstadt holen.

HB BERLIN. US-Außenminister Colin Powell unterstützt die Stadt New York City bei ihrer Kandidatur um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012. In einem Brief an seine Kollegen in aller Welt warb er auf einer Pressekonferenz in Atlanta für die Bewerbung der Metropole und stellte sich auch für einen PR-Film des Olympia-Bewerbers zur Verfügung.

Powell wies Bedenken gegen die New Yorker Bewerbung aufgrund der verschärften Einreisebestimmungen für die USA zurück. «Wir arbeiten hart daran, die Erteilung von Visa zu vereinfachen und zugleich sicherzustellen, dass wir wissen, wer die Visa bekommt. Wir wollen unsere Grenzen sichern und gleichzeitig die Türen für Menschen aus anderen Ländern öffnen. Das wird auch 2012 in New York der Fall sein.»

In dem Brief habe er seinen «Kollegen beschrieben, welch großartige Stadt New York ist», sagte der in New York City geborenen frühere General, «und dass man jederzeit hinkommen und eine wunderbare Zeit verbringen kann. Außerdem habe ich darauf hingewiesen, dass wir Amerikaner wissen, wie man erfolgreich Olympische Spiele ausrichtet.»

New York ist einer von insgesamt fünf verbliebenen Kandidaten für die übernächsten Sommerspiele und erhofft sich aufgrund der Terror-Anschläge vom 11. September 2001 auch einen emotionalen Vorteil. Unter anderem wollen London, Madrid, Moskau und Paris in acht Jahren Olympia-Gastgeber sein.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) trifft am 6. Juli 2005 auf seiner Session in Singapur die Entscheidung. Der deutsche Bewerber Leipzig war im Frühjahr in der Vorausscheidung gescheitert.

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