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US-Außenministerium lehnt Siedlungsausbau Israels ab

Washington (dpa) - Der beabsichtigte Bau von weiteren 600 jüdischen Wohnungen im Westjordanland ist bei der US-Regierung auf Ablehnung gestoßen. Der Nahost-Friedensplan rufe zu einem Ende aller Siedlungsaktivitäten auf, sagte ein US-Außenamtssprecher am Montag in Washington.

Washington (dpa) - Der beabsichtigte Bau von weiteren 600 jüdischen Wohnungen im Westjordanland ist bei der US-Regierung auf Ablehnung gestoßen. Der Nahost-Friedensplan rufe zu einem Ende aller Siedlungsaktivitäten auf, sagte ein US-Außenamtssprecher am Montag in Washington.

Israel müsse sich an seine abgegebenen Verpflichtungen und die «Road Map» halten. Danach dürften Siedlungen nicht ausgebaut und illegale Außenposten von Siedlern müssten beseitigt werden.

Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon hatte zuvor den Bau von 600 weiteren Wohnungen im Westjordanland genehmigt. Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums bestätigte, Scharon habe den Siedlungsausbau gemeinsam mit Verteidigungsminister Schaul Mofas gebilligt.

Die israelische Zeitung «Maariv» schrieb am Montag, die neuen Wohnungen sollten in Maalei Adumim bei Jerusalem gebaut werden, der größten Siedlung im Westjordanland. Dies solle die Aufnahme von mehr als 2000 neuen Siedlern ermöglichen.

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