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US-Autobranche: Dollar überschattet Ford und GM

Goldman Sachs senkt die Gewinnprognosen für 2002 von Ford, General Motors und einigen Autozulieferern. Nicht zuletzt aufgrund des festen US-Dollars halten ausländische Autohersteller verstärkt Einzug in Nordamerika und graben den einheimischen Konzernen Marktanteile ab.

Die währungsbedingt preiswertere ausländische Konkurrenz, dürfte die Gewinnmargen von Ford und GM zunehmend unter Druck setzen. In Anbetracht der konjunkturell schwierigen Lage in den USA ist dies keine erfreuliche Entwicklung. Goldman Sachs senkt die Gewinnerwartungen von GM für 2002 um 1,25 Dollar auf 3,25 Dollar pro Aktie. Die Analysten vermuten, dass die Qualität von GM?s ausstehenden Verbindlichkeiten in naher Zukunft von den Kreditagenturen abgestuft werden könnte. Ein solches Ereignis würde die Zinskosten des Konzerns um mindestens 35 Cents pro Aktie nach oben treiben. Lässt die Finanzflexibilität von GM nach, droht möglicherweise auch ein weiterer Verlust von Marktanteilen. Die Gewinnerwartungen von Ford werden wiederum um 45 Cents auf 2,30 Dollar pro Aktie gesenkt. Die Marktanteile des Autokonzerns dürften auf 23 Prozent sinken und dürfte die Fabrikverkäufe auf 4,13 Millionen Fahrzeuge reduzieren. Zudem sei davon auszugehen, dass der Druck auf die Gewinnmargen zunehmen wird.

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