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US-Autobranche: Grund zur Sorge

Nach Bekanntgabe der Verkaufszahlen der Automobilindustrie für den Juli sollten bei Investoren wieder die Alarmglocken läuten. "Die befürchtete Nachfrageabkühlung ist eingetroffen - unsere Ampeln sind wieder von grün auf gelb umgesprungen", warnt Gary Lapidus von Goldman Sachs.

Die festen Kurse und die hohe Bewertung der Autoaktien dürften durch das wieder nachgebende Vertrauen der Anleger wieder der Vergangenheit angehören. Die erhoffte Erholung im zweiten Halbjahr dürfte sich als Fata Morgana erweisen. Ford, GM und Chrysler haben im Juli ihre Sonderangebotsaktionen ausgeweitet. Der US-Marktanteil der drei Konzerne erreichte einen neuen Rekord, nur leider in der falschen Richtung. Der US-Marktanteil fiel um 2,4 Prozent auf 61 Prozent und sackten damit auf einen historischen Tiefstand. "Nachfrageflaute, sinkende Marktanteile und mehr Sonderangebote - da fragt sich, was Investoren bullish stimmen soll", sagt Analyst Lapidus. Die Kombination von Preissenkungen und sinkender Nachfrage droht die Margen der Konzerne erheblich zu belasten. Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Die überhöhten Lagerbestände haben inzwischen ein gesundes Niveau erreicht. Nur ein massiver Einbruch der Nachfrage würde die Bestände wieder zum ansteigen bringen. Sowohl die Aktien von Ford als auch General Motors werden mit "halten" eingestuft.

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