US-Autoindustrie
Kommentar: Scheinwelt

Der US-Automarkt spielt verrückt. Trotz massiv eingetrübter Konjunktur-Aussichten ist es den führenden Herstellern gelungen, den Oktober-Absatz um fast ein Drittel zu steigern.

zel DÜSSELDORF. Die Ursachen wirken wie Schlaraffenland pur: Da die Kunden kein Geld in der Tasche haben, schieben die großen Konzerne es ihnen über hohe Rabatte einfach zu. Das wird sich bitter rächen: Wenn die Hersteller ihre Förderprogramme nicht mehr finanzieren können, bricht ihre Scheinwelt zusammen.

Die Verkaufshilfen müssen rasch reduziert werden. Erst wenn das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wieder funktioniert, kann die US-Autoindustrie aufatmen. Die deutschen Kollegen sollten sich das Beispiel genau anschauen: Auch die jüngst von VW-Chef Piëch vorgeschlagene Verschrottungsprämie würde nur bewirken, dass Nachfrage künstlich vorgezogen wird.

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