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US-Autoindustrie: Rückgang der Verkaufszahlen stärker als erwartet

Der April war der siebte Monat in Folge, in dem US-Autohersteller weniger Autos verkauft haben. Der Rückgang der Autoverkäufe um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist stärker ausgefallen als erwartet.

Ein schwaches Konsumentenvertrauen, unter anderem von Arbeitslosigkeit beeinflusst, die so hoch ist wie seit 20 Monaten nicht mehr, hat offenbar Wirkung gezeigt.
Ford und General Motors haben beide 16 Prozent weniger Autos absetzen können, bei Daimler Chrysler betrug der Rückgang gar 18 Prozent.
Es könne ein Rückgang in der Konsumentennachfrage festgestellt werden, meinte ein Vertreter von General Motors. Dennoch ist GM für den Rest des Jahres vorsichtig optimistisch und rechnet mit einer sanften Landung der US-Wirtschaft.
Wegen der schwächeren Verkaufszahlen will Ford im zweiten Quartal seine Produktion noch weiter zurückfahren als zuvor geplant und gegenüber dem Vorjahr zehn Prozent weniger Autos produzieren.
Ein Analyst meinte, der Effekt der Zinssenkungen durch die Fed auf die Autoindustrie müssten noch abgewartet werden. Vorher seien die Konsumenten vor allem um ihre Einkommen und Jobs besorgt, und dies werde in erster Linie die Konsumstimmung beeinflussen.

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