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US-Autozulieferer Delphi rechnet mit höherem Verlust im dritten Quartal

Der weltgrößte Autozulieferer Delphi hat seine Prognose für das dritte Quartal wegen der schwachen Produktionsauslastung nach unten korrigiert. Im dritten Quartal werde bei einem Umsatz von 6,65 Mrd. Dollar ein Netto-Verlust (ohne Restrukturierungsaufwendungen) von 65 bis 72 Mill. Dollar erwartet, teilte der Konzern am Dienstag in Troy mit. Zuvor hatte Delphi mit einem Verlust von 20 Mill. Dollar bis zu einem leichten Gewinn von zehn Mill. Dollar gerechnet.

dpa-afx TROY. Der weltgrößte Autozulieferer Delphi hat seine Prognose für das dritte Quartal wegen der schwachen Produktionsauslastung nach unten korrigiert. Im dritten Quartal werde bei einem Umsatz von 6,65 Mrd. Dollar ein Netto-Verlust (ohne Restrukturierungsaufwendungen) von 65 bis 72 Mill. Dollar erwartet, teilte der Konzern am Dienstag in Troy mit. Zuvor hatte Delphi mit einem Verlust von 20 Mill. Dollar bis zu einem leichten Gewinn von zehn Mill. Dollar gerechnet.

Im vierten Quartal rechnet Delphi mit einem Proforma-Gewinn ohne Restrukturierungskosten zwischen 25 und 75 Mill. Dollar. Der Umsatz werde zwischen 7,0 und 7,2 Mrd. Dollar liegen. Für das Gesamtjahr 2004 peilt der Konzern einen Gewinn von 232 bis 289 Mill. Dollar an, der Umsatz soll bei 28,6 bis 28,8 Mrd. Dollar liegen.

Delphi-Chef Alan Dawes sagte, der Wettbewerbs- und Kostendruck habe sich verschärft. "Wir müssen im gesamten Unternehmen die Kosten aggressiver reduzieren." Dieser Weg müsse gemeinsam mit den Gewerkschaften, Zulieferern und Kunden gegangen werden. Der Konzern hat seit Oktober 2003 rund 5 500 Arbeitsplätze abgebaut.

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