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US-Autozulieferer Intermet beantragt Gläubigerschutz

Der hoch verschuldete amerikanische Autozulieferer Intermet ist vorerst zahlungsunfähig und hat Gläubigerschutz beantragt. Der Konzern leide unter den drastisch gestiegenen Stahlpreisen und habe nun ein Verfahren nach Chapter elf des US-Konkursrechts eingeleitet, teilte Intermet am Freitag in Troy (Michigan) mit. Das Europa-Geschäft des Chassis-Herstellers sei davon nicht betroffen.

dpa-afx TROY. Der hoch verschuldete amerikanische Autozulieferer Intermet ist vorerst zahlungsunfähig und hat Gläubigerschutz beantragt. Der Konzern leide unter den drastisch gestiegenen Stahlpreisen und habe nun ein Verfahren nach Chapter elf des US-Konkursrechts eingeleitet, teilte Intermet am Freitag in Troy (Michigan) mit. Das Europa-Geschäft des Chassis-Herstellers sei davon nicht betroffen.

Der Spezialist für Metallverarbeitung beliefert unter anderem Daimler-Chrysler/Mercedes , Ford , General Motors/Opel , Honda , Toyota , BMW , Nissan , Renault , Volkswagen und Volvo .

Fast 400 MIO Dollar Schulden

Die Kosten je Tonne Stahl seien von durchschnittlich 160 Dollar Anfang 2003 auf 395 Dollar Ende August gestiegen. Nun solle gemeinsam mit den Banken einen Restrukturierungsplan entworfen und neue Geldgeber gesucht werden, teilte Intermet mit. Die Belieferung der Kunden werde fortgesetzt.

Im dritten Quartal hatte der Konzern einen Nettoverlust von 19 bis 24 Mill. Dollar bekannt gegeben. In den ersten neun Monate sei bei einem Umsatz von 626 Mill. Dollar ein Fehlbetrag von 33 bis 38 Mill. Dollar angefallen. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens, das rund 6 000 Beschäftigte hat, lagen Ende September bei 395 Mill. Dollar.

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