US-Beamte und irakische Oppositionelle
Alternativen zu Saddam gesucht

Vertreter mehrerer irakischer Oppositionsgruppen sind am Montag in Washington mit US-Regierungsbeamten zusammengetroffen. Die Begegnung war Teil der amerikanischen Bemühungen, Alternativen zum irakischen Präsidenten Saddam Hussein zu entwickeln.

dpa WASHINGTON. Wie das US-Außenministerium weiter mitteilte, wurden dem in London ansässigen Oppositionsbündnis Irakischer Nationalkongress (INC) 8 Millionen Dollar neuer Hilfsgelder bewilligt. Wofür die Mittel ausgegeben werden, sei offen, sagte Außenamtssprecher Richard Boucher.

Nach seinen Worten wollen die USA mit einer Serie von Konferenzen auf der Ebene von Arbeitsgruppen eine größere Konferenz der Anti-Saddam-Kräfte in diesem Sommer in Europa vorbereiten. Ziel sei es herauszufinden, was die unterschiedlichen Gruppierungen zu einem Sturz Saddams beitragen könnten, und einen Plan für die Zukunft des Iraks zu entwickeln. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld machte am Montag zum Abschluss eines Besuchs in Kuwait deutlich, dass seine Regierung den Sturz von Saddam Hussein für die einzige Lösung für das Problem von Massenvernichtungswaffen im Irak hält. Er nannte den Irak einen "destabilisierender Faktor" in der Region, der weiterhin Massenvernichtungswaffen besitze.

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