US-Behörde verlangt neue Gewichtsannahme
Flug-Passagiere werden immer dicker

Passagiere werden nach Feststellung der US-Flugsicherheitsbehörde immer schwerer und können die Flugsicherheit gefährden. Die amerikanischen Fluglinien sollen bei ihren Gewichtsschätzungen deshalb künftig ein paar Kilo drauflegen.

HB/dpa WASHINGTON. Die Behörde (FAA) wies die amerikanischen Airlines deshalb am Montag an, bei Schätzung des Gesamtgewichts von Flugzeugen in Zukunft 86 Kilogramm pro Passagier anzunehmen, fast fünf Kilogramm mehr als bisher. Im Winter sollen sogar 88,4 Kilogramm pro Fluggast veranschlagt werden.

Die Behörde zog damit erste Konsequenzen aus einem Flugzeugabsturz im Januar in North Carolina. Die Maschine der Mesa Air war mit 21 Passagieren an Bord Sekunden nach dem Abheben in Charlotte abgestürzt. Die FAA kam zu dem Schluss, dass die Maschine schwerer war als die Piloten angenommen hatten.

Die bisherigen Gewichtsrichtlinien waren seit 1995 in Kraft. Danach nahmen die Fluggesellschaften ein Durchschnittsgewicht von 81,6 Kilogramm pro Passagier an. Auch beim Abschätzen des Gepäckgewichts sollen die Fluggesellschaften nach Anweisung der FAA demnächst großzügiger sein: ein eingecheckter Koffer sei bei der Gewichtsschätzung in Zukunft mit 13,6 Kilogramm zu veranschlagen, nicht mehr mit 11,3 Kilogramm.

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