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US-Börsen drehen ins Plus

Die in der Nähe der New Yokrk Stock Exchange liegende Warenterminbörse wurde nach einer Bomdendrohung geräumt.

NEW YORK. HoffungsvollerAuftakt in New York bei volatilem Handel: Die wichtigsten New Yorker Indizes haben den zweiten Handelstag nach dem Terroranschlag am vergangenen Dienstag im Plus begonnen und haben nach einer zwischenzeitlichen Schwäche wieder Pluszeichen. Der Dow Jones weist ein Plus von 28,46 Punkten und notiert bei 8949 Punkte. Die Hochtechnologiebörse Nasdaq legt und 17,4 Punkte zu und steht bei 1596 Zähler.

Die New YorkerBörse ist keineswegs zur Tagesordnung übergegangen. Auch am Dienstag wurde die Eröffnungsglocke am New York von Rettungskräften geläutet, die nach wie vor am World Trade Center nach Vermißten suchen. Und eine halbe Stunde nachHandelsbeginn wurde die nahe zur NYSE gelegene Warenterminbörse nach einer Bombendrohung evakuiert.

In den ersten Handelsminuten können Werte zulegen, die gestern von den Investoren massiv abgestoßen wurden, darunter United Technologies und IBM . Analysten von Prudential halten Pharmatitel noch für unterbewertet. Anleger dürften sich fürdiese defensiven Werte stärker interessieren. American Express , Honeywell und Boeing gehörten zu den größten Verlierern im Dow im frühen Handel. Caterpillar , General Motors und Intel waren auf der Gewinnerseite

An der Nasdaqz eigen sich Marktteilnehmer deutlich optimistischer als am Montag. Sie zeigenInteresse an Computerwerten, Telekom und sogar die gestern stark verkauftenTransporttitel waren wieder gefragt. Das Biotech-Unternehmen Amgen profitierte von der US-Zulassung eines Medikaments gegen Blutarmut. Weiter bergab ging es für das Oracle -Papier, nachdem Credit Suise First Boston die Aktie von "aggressiv kaufen" auf "kaufen" abgestuft hat. Am Montag nach Handelsschlusshatte der Software-Konzern eine Telefonkonferenz mit Analysten abgehalten underklärt, das nächste Quartal werde schwächer ausfallen.

Vertreter der Fluggesellschaften sind in Washington eingetroffen. Sie versuchen dieUS-Regierung zu überzeugen, einen Unterstützungsfonds für die Unternehmeneinzurichten. Analysten rechnen mit Milliardenverlusten, bis zu 100 000Angestellte könnten entlassen werden. Präsident Bush hat angekündigt, einökonomisches Hilfspaket schnüren zu wollen, dass die US-Wirtschaft wiederankurbeln soll.

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