US-Börsen gaben Trend vor
Hongkong und Singapur schließen schwächer

Die Börse Hongkong hat schwächer geschlossen. Händlern zufolge machten sich die deutlichen Verluste der US-Leitbörsen vom Vortag negativ bemerkbar.

Reuters/vwd HONGKONG/SINGAPUR. Die anhaltenden Sorgen um eine mögliche Eskalation der Irak-Krise, die zu einem starken Anstieg der Rohölpreise führen könnte, lasteten auf dem Markt. Angeführt wurde in Hongkong die Abwärtstendenz wie am Vortag von Grundstücks- und Immobilienwerten. Der Hang Seng Index büßte 1,26 Prozent auf 9197,68 Zähler ein.

Henderson Land gaben 2,6 Prozent auf 22,2 HK-Dollar nach. New World Development ermäßigten sich gar um 5,14 Prozent auf rund 4,18 HK-Dollar. Sino Land büßten 1,2 Prozent auf rund 2,13 HK-Dollar ein. Hysan Development verloren 0,83 Prozent auf sechs HK-Dollar. Händler begründeten die Abschläge mit dem nach wie vor düsteren Ausblick des Sektors. Die Preise für Immobilien verharrten 50 bis 60 Prozent unterhalb des Rekordniveaus im Jahre 1997.

Ein uneinheitliches Kursbild zeigten Exportwerte. Während die Titel von Johnson Electric 2,5 Prozent schwächer auf 7,9 HK-Dollar schlossen, legten die Aktien von Li & Fung über ein Prozent auf 7,5 HK-Dollar zu. Beide Unternehmen sind stark in den USA aktiv.

Trübe Stimmung an der Börse in Singapur hat die Aktienkurse mit einer sehr schwachen Tendenz schließen lassen. Der Straits-Times-Index (STI) verlor 2,7 Prozent bzw 39 Stellen auf 1.377 Punkte und schloss den dritten Tag in Folge im Minus. Der Hauptbelastungsfaktor sei nach wie vor der drohende Krieg im Irak und die sich daraus ergebenden Konsequenzen wie ein steigender Ölpreis. Zusätzlich belasteten Gewinnwarnungen von US-Unternehmen sowie Herunterstufungen durch Analysten, sagte Sheree Tan von Morley Fund Management. 250 Verlierer standen 39 Gewinnern gegenüber. 224 Werte präsentierten sich unverändert.

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