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US-Börsen: Oracle spricht von Erholung

Die US-Börsen werden nach Händlereinschätzung angesichts der einsetzenden Bilanzsaison und Befürchtungen um mögliche Anschläge mit biologischen Mitteln leichter in den Handel starten.

Reuters. NEW YORK Händler sagten, bei den in den kommenden beiden Wochen erwarteten rund tausend Quartalsberichten würden Analysten den höchsten prozentualen Gewinnrückgang der vergangenen zehn Jahre erwarten. "Die Bilanzsaison beginnt jetzt und das wird sich in starken Schwankungen ausdrücken", sagte Lance Zipper, Chef-Aktienhändler bei Brean Murray & Co. Bevor der Markt nachhaltig drehe, spielten die Anleger noch von Tag zu Tag.

Die Futures der US-Börsen deuteten Händlern zufolge eine leichtere Eröffnung der Marktplätze an. Der Dow-Jones-Future für die Standardwerte fiel um 55 Punkte. Der Future der Technologiebörse Nasdaq gab um 10,50 Punkte nach.

Indessen gingen die militärischen Angriffe der USA auf Afghanistan in die zweite Woche. Dort vermuten die USA den Extremisten Osama Bin Laden, die den USA für den Drahtzieher der Anschläge vom 11. September halten. Außerdem sei die Furcht vor weiteren Milzbrand-Fällen in den USA gestiegen, nachdem am Wochenende Infizierungen in Nevada, New York und Florida bekannt wurden.

In dieser Woche werden 180 der S&P 500-Unternehmen Quartalszahlen vorlegen, darunter die Blue Chips Citigroup, General Motors, Coca Cola, Intel, IBM und Microsoft. Analysten rechnen mit einem durchschnittlichen Rückgang der Profite um 22,4 Prozent. Damit wäre das dritte Quartal der schlechteste Dreimonatszeitraum seit dem zweiten Quartal 1991.

Im Mittelpunkt des Handels am Montag könnten die Papiere von Oracle stehen. Der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller hatte mitgeteilt, mit einer Erholung bei der Umsatzentwicklung aus Software-Lizenzen bis Mitte 2002 zu rechnen.

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