US-Börsen schwächer
Wal-Mart-Prognose dämpft Stimmung

Ein trüber Umsatzausblick des weltgrößten Einzelhändlers Wal-Mart Stores hat die Kurse an den US-Börsen am Montag ins Minus gedrückt. Händler sagten, der Ausblick habe Befürchtungen geweckt, die Verbraucherausgaben könnten sich verringern. Auch die Herabstufung der Titel des Telekomkonzerns AT&T habe das Geschäft belastet.

Reuters NEW YORK. Der Dow-Jones-Index schloss 1,08 Prozent im Minus bei rund 8487 Punkten. Der technologielastige Nasdaq verlor 1,24 Prozent auf 1394 Punkte. Der marktbreite S&P-500 gab 1,04 Prozent auf rund 900 Zähler nach. "Die Nachrichten von AT&T und Wal-Mart halten die Anleger davon ab, zu optimistisch zu werden", sagte Andrew Abrams, Fondsmanager bei CWH Associates. Es gebe keine richtig positiven Nachrichten, fügte Barry Berman, Leiter Aktienhandel bei Robert W. Baird & Co., hinzu. "Wir sehen nicht viele Verkäufe, aber es gibt auch keine Kaufanreize."

Die Aktien von Wal-Mart und AT&T gehörten zu den größten prozentualen Verlierern bei den Standardwerten. AT&T-Aktien schlossen rund 2,5 Prozent schwächer bei 13,51 Dollar, nachdem die Investmentbank Lehman Brothers die Titel auf "underweight" von "equal weight" herabgestuft hatte. Wal-Mart-Titel gaben rund 3,3 Prozent auf 53,68 Dollar nach. Der Konzern erwartet für November einen Umsatzanstieg am unteren Ende der bisherigen Wachstumsprognose von zwei bis vier Prozent. Diese Erwartung bezieht sich auf alle Geschäfte, die seit mindestens einem Jahr geöffnet sind.

Die Aktien des Pharmakonzerns Bristol Myers Squibb stiegen dagegen um rund zwei Prozent auf 24,54 Dollar. Die US-Behörden hatten das neue Schizophrenie-Mittel des Konzerns, Abilify, zugelassen. Die Aktien des Pharmakonzerns The Medicines kletterten rund 26 Prozent auf 15,99 Dollar. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, nach den Ergebnissen einer neuen Studie sei sein Mittel zur Blutverdünnung, Angiomax, so effektiv wie andere Medikamente, aber sicherer in der Anwendung und billiger.

Die Aktien von UAL Corp, der Muttergesellschaft der US-Fluglinie United Airlines, stiegen rund 18,6 Prozent auf 3,50 Dollar. Das von der Insolvenz bedrohte Unternehmen hatte am Vortag weitere Details eines Plans bekannt gegeben, mit dem das Unternehmen die Voraussetzungen für staatliche garantierte Milliardenkredite schaffen will.

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