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US-Börsenaufsicht gibt grünes Licht für argentinische Umschuldungspläne

Nach einem dreijährigen Zahlungsstopp hat die US-Börsenaufsicht grünes Licht für die Umschuldungspläne Argentiniens gegeben.

dpa-afx NEW YORK. Nach einem dreijährigen Zahlungsstopp hat die US-Börsenaufsicht grünes Licht für die Umschuldungspläne Argentiniens gegeben. Die Securities and Exchange Commission (SEC) habe ein Angebot Argentiniens an die Privatgläubiger zum Umtausch von Schuldverschreibungen in neue Anleihen genehmigt, sagte Behördensprecher John Nestor am Donnerstag. Die neuen Anleihen können damit am New Yorker Aktienmarkt angeboten werden.

In der Vorwoche hatte die argentinische Regierung nach eigenen Angaben die Bank of New York für die Abwicklung der Umschuldung gewinnen können. Das südamerikanische Land will am 17. Januar mit der Mrd.-Umschuldung seiner Verbindlichkeiten bei privaten Gläubigern beginnen.

Die Bank of New York war im November zeitweise von dem Vertrag zurückgetreten und hatte mehr Zeit für die Vorbereitung und mehr Geld verlangt. Daraufhin musste Argentinien den Beginn der Umschuldung um sieben Wochen auf den Termin im Januar verschieben. Insgesamt sind Forderungen in Höhe von 104 Mrd. Dollar (78,2 Mrd. Euro) privater Gläubiger betroffen. Die Umtauschfrist endet am 25. Februar.

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