US-Boys und ihre Familien-Unterkunft
Das haben sie nun davon

An einer Fußball-Weltmeisterschaft sind viele mittelbar und unmittelbar beteiligt. Spieler, Trainer, Betreuer, Funktionäre, Fans, freiwillige Helfer, Journalisten und - Spielerfrauen. Was aber machen sie während einer ziemlich langen WM?

Gut, in erster Linie shoppen. Okay, in zweiter Linie Fußball gucken. Und sonst? Schwer zu sagen.

Auf jeden Fall sind sie in Südkorea leicht erkennbar, die Damen unserer Nationalspieler. Verwaschene Jeans, bauchfreie Shirts und blonde oder blondierte Haare. Wenn eines oder mehrere Merkmale zutreffen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um Frau Kahn, Frau Rehmer oder Frau Jancker handelt.

In den vergangenen Tagen machten sie trotz unvermeidbarer Langeweile einen recht vergnügten Eindruck. Obwohl sie es schon nervt, dass sie nicht im Mannschaftshotel nächtigen dürfen. Das hat bei den Deutschen Tradition. Anders die US-Amerikaner, die in dieser Angelegenheit weniger Berührungsängste haben und samt Frau, Kind und Kegel in einer Herberge wohnten.

Der gemeine Moralapostel mag nach dem deutschen Sieg im Viertelfinale über die Vereinigten Staaten angemerkt haben: Das haben sie nun davon, die US-Boys. Andererseits: Konditionelle Nachteile waren nun wirklich nicht auszumachen.

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