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US-Brokerhäuser: Klagewelle von Privatinvestoren droht

Um einen längeren und kostspieligen Rechtsstreit abzuwenden, wird das Brokerhaus Merrill Lynch einem US-Privatinvestor Schadensersatz in Höhe von 400.000 Dollar zahlen.

Der Kinderarzt Debases Kanjilal warf dem Merrill Lynch Analysten Henry Blodget vor, die Aktien von InfoSpace deshalb zum Kauf empfohlen zu haben, um die damals laufende 1,5 Milliarden Dollar Übernahme von Go2Net nicht zu gefährden. Go2Net wurde während des Vorgangs von den Investmentbankern von Merrill Lynch beraten. Unterm Strich hat der Kinderarzt mit InfoSpace rund 500.000 Dollar verloren. Jacob Zamonsky, der Anwalt des Arztes, drohte an, dass die nächsten Klagen gegen die Analystin Mary Meeker von Morgan Stanley und Jack Grubman von Salomon Smith Barney gerichtet sein könnten. Zamonsky will sich auf Fälle konzentrieren, in denen Analysten nicht auf mögliche Interessenskonflikte hingewiesen haben oder nicht begründbare Bewertungskriterien herangezogen haben.

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