US-Bundesstaaten fordern weitere Schritte
Microsoft will Teile des Windows-Code veröffentlichen

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft will im Rahmen einer Einigung im seit Jahren schwelenden Kartellverfahren einen Teil der Codes seines Windows-Betriebssystem veröffentlichen.

Reuters WASHINGTON. Microsoft plane, innerhalb der kommenden Wochen beinahe 400 bislang geheime Computercode-Stücke preiszugeben, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Die Veröffentlichung der Codes sei Teil der Schritte, mit denen Microsoft der vergangenes Jahr mit dem US-Justizministerium erzielten Einigung nachkommen wolle. Diese Einigung wird allerdings nach wie vor von neun US-Bundesstaaten abgelehnt und braucht noch die Zustimmung eines Bundesgerichts.

Mit der Veröffentlichung der Codes haben Software-Entwickler nach Angaben von Microsoft zusätzliche Möglichkeiten, ihre Windows-Programme zu gestalten. Die US-Bundesstaaten, die den ausgehandelten Vergleichsvorschlag ablehnen, fordern von Microsoft unter anderem, eine Windows-Version für konkurrierende Software-Konzerne und Computerhersteller bereitzustellen, die diese nach eigenen Bedürfnissen anpassen können. Die Maßnahmen seien notwendig, um Microsoft vom Missbrauch seines Monopols bei Windows-Betriebssystemen abzuhalten, argumentieren die Bundesstaaten.

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