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US Dollar: Risiko von Kursschwäche nimmt zu

Das Risiko, dass der US Dollar gegenüber dem Euro unter Druck geraten wird, hat laut der Citibank weiter zugenommen. Die Dollarstärke der letzten Wochen basiert auf der noch immer relativ straffen Geldpolitik der US Notenbank.

Die Tatsache, dass der Arbeitsmarktbericht im März derart schwach ausgefallen ist, sollte jedoch die Angst vor einer weiter abkühlenden Konjunktur erhöhen. So wurden im produzierenden Gewerbe 81.000 Stellen, im Einzelhandel 46.000 Arbeitsplätze und im Dienstleistungsbereich 76.000 Stellen abgebaut. Mit der zunehmenden Arbeitslosigkeit bleibt die Entwicklung des US-Verbrauchervertrauens und des Konsumverhaltens in den nächsten Wochen ein großes Fragezeichen.

Die Verschlechterung der US Konjunktur stellt jedenfalls eine Bedrohung für den robusten US Dollar dar. Sollte der Euro an diesem Freitag über einer Marke von 0.9015 Cents zum Dollar schließen, wäre dies eine technisch erfreuliche Entwicklung für die europäische Währung.

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