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US-Dollar: Zurzeit unter Druck

Der US-Dollar tendierte in den vergangenen 15 Monaten trotz der Konjunkturflaute relativ freundlich. Auslöser dafür waren robuste Kapitalzuflüsse in Anleihen und Aktien und Direktinvestitionen durch ausländische Investoren, vermutet Robert Sinche von der Citibank.

Dieser Trend drohe nun zu kippen. "Im ersten Halbjahr haben erheblich weniger ausländische Firmen amerikanische Unternehmen übernommen", so Sinche. Mit nachgebenden Direktinvestitionen aus Europa wächst der Druck auf den Dollarkurs. Kapitalzuflüsse aus dem Euro-Raum erreichten in den zwölf Monaten zum Oktober 2000 einen neuen Rekordstand. Seitdem entwickeln sich die Investitionen jedoch rückläufig. "Insgesamt steigen ausländische Kapitalzuflüsse in die USA zwar. Doch sind die Investitionen aus Europa in den vergangenen sechs Monaten um 20 Prozent gesunken", sagte der Citibank-Experte.

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