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US-Einzelhandelsumsatz im Mai erholt - Rekordhandelsbilanzdefizit

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Einzelhandelsumsatz in den USA hat sich im Maideutlich erholt während die Handelsbilanz im April ein neues Rekorddefizitverzeichnete. Der Euro-Kurs kletterte nach Veröffentlichung derDaten zum Dollar auf ein neues Tageshoch von 1,2070 Dollar.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Einzelhandelsumsatz in den USA hat sich im Maideutlich erholt während die Handelsbilanz im April ein neues Rekorddefizitverzeichnete. Der Euro-Kurs kletterte nach Veröffentlichung derDaten zum Dollar auf ein neues Tageshoch von 1,2070 Dollar.

Die Einzelhandelsumsätze sind in den USA nach Angaben desUS-Handelsministeriums erwartungsgemäß um 1,2 Prozent zum Vormonat geklettert.Die Kernrate ohne Berücksichtigung von Autoverkäufen stieg überraschend deutlichum 0,7 Prozent. Von AFX News befragte Volkswirte hatten hingegen nur mit einemAnstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Im April fielen die Umsätze um revidierte 0,6Prozent (ursprünglich minus 0,5). Die Kernrate ging im selben Monat um 0,1Prozent zurück.

KRÄFTIGER IMPULS VON NACHFRAGE DER HAUSHALTE

Nach Einschätzung der Commerzbank geht von der Nachfrage der privatenUS-Haushalte weiterhin ein kräftiger Impuls aus. Dies zeige die Entwicklung derEinzelhandelsumsätze im Mai, heißt es in einer Analyse des Bankhauses. Insgesamtsei für das zweite Quartal mit einem Anstieg des privaten Verbrauchs um dreiProzent zu rechnen. Dabei besteht nach Einschätzung der Experten angesichts dersteigenden Verbraucherpreise eher ein gewisses Abwärtsrisiko für die Prognose.

Unterdessen ist das US-Handelsbilanzdefizit im April überraschend auf einenneuen Rekordwert gestiegen. Das Defizit legte nach Angaben desHandelsministeriums um 3,8 Prozent auf 48,3 Milliarden Dollar zu. Von AFXbefragte Volkswirte hatten hingegen im Durchschnitt einen Rückgang auf 45,1Milliarden Dollar erwartet.

EXPORTE GESUNKEN

Das Defizit für März wurde von ursprünglich 46,0 Milliarden auf 46,7Milliarden Dollar nach oben revidiert.

Die Exporte gingen im Berichtszeitraum um 1,5 Prozent auf 93,9 MilliardenDollar zurück. Das war der stärkste Rückgang seit August 2003. Die Importekletterten hingegen um 0,2 Prozent auf den historischen Höchststand von 142,3Milliarden Dollar.

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